Mittwoch, 1. März 2017

Rezension: Wir machen uns die Welt // Birgit Hauska, Nina Waibel


... WIE SIE UNS GEFÄLLT


Athena

Meine Meinung

In einer Welt, in der die Menschen scheinbar nur mehr auf ihre Bildschirme starren und sich für nichts anderes zu interessieren scheinen, muss man sie genau dort abholen, um ihnen Neues zeigen zu können. Wir machen uns die Welt ist ein Buch mit Anregungen Jugendlichen die vielfältigen Möglichkeiten der Kunst näher zu bringen. 
Die jüngeren Generationen können sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen und so sind auch die künstlerischen Beiträge in diesem Ratgeber/Sachbuch mit einigen technischen Kunststücken verbunden. 

Das sehe ich ein bisschen kritisch, dass dies Voraussetzung ist, dass man dieses technische Spielzeug besitzt, um künstlerisch überhaupt loslegen zu können. Im Gegensatz dazu finden sich im Buch viele kostenlose Alternativen für spezielle Apps und Programme, mit denen einiges vollbracht werden kann. Der Aufbau des Buches ist wirklich sehr, sehr schön und entspricht dem jugendlichen Auge auf allen Ebenen. Es ist in 6 Kapitel eingeteilt, die sich mit der Welt von Jugendlichen auseinandersetzen. Es geht um die eigenen Sinne, die Fantasie und die Entdeckung der eigenen Identität. Außerdem findet man im Buch nützliches Allgemeinwissen und Interviews mit den Künstlern und Künstlerinnen. Die vorgestellten Kunstprojekte regen zum Ausprobieren und selber machen. Man muss dafür auch raus in die Welt bzw. in die eigene Nachbarschaft und lernt Schritt für Schritt einen anderen Blick auf die Dinge zu legen.

Die Anleitungen im Buch sind sehr verständlich und mit vielen Bildern unterlegt. Generell die Aufbereitung des ganzen Buches hat mir sehr gut gefallen. Auch, dass man oft einen Freund oder eine Freundin braucht um einiges auszuführen und dann gemeinsam an einer Sache arbeitet und trotzdem für sich allein individuelle Ideen einbringen kann. 

Fazit

Viele Anregungen für Jugendliche in kreativer Sicht aktiver auf ihre Umwelt einzuwirken. Die Verbindung mit den für Jugendliche heutzutage so wichtigen Smartphones etc. holt sie dort ab, wo ihre Interessen liegen und zeigt neue Möglichkeiten auf, wie und wo Kunst überall sein kann. Der Guide ist sehr empfehlenswert!





Klappentext
Ein kreativer Guide für Jugendliche. Wir sagen: Kunst ist überall und jeder kann Kunst machen. Kunst ist eine Sprache. Sie spricht in Bildern und löst Gedanken und Gefühle aus, die bei jedem anders sein können. Kunst bietet dir Wege, dich in andere Welten zu träumen und verschiedene Rollen einzunehmen, sie hilft dir dabei, über die Welt nachzudenken und deine Meinung auszudrücken ... und das manchmal auch auf eine Art, die nicht allen passt. Sie ist Flucht, Angriff und Nachdenken über die Dinge zugleich. Dieser Guide bietet dir 25 Ideen, mit denen du selbst aktiv werden kannst, für die du nicht der beste Maler sein musst und auch keinen Marmor brauchst: Smartphone, Tablet, Kamera und nicht zuletzt Augen und Ohren sind deine Instrumente, um die Welt zu entdecken und zu gestalten. Mach Skulpturen aus Wasser, Klangkunst mit der Waschmaschine, Animationen mit Obst, Kraken und Krokodilen. Erstelle Lichtmosnter mit Langzeitbelichtungen und Zeitrafferaufnahmen deines Zimmers in Lichtgeschwindigkeit.

Infos

  • Autorinnen: Birgit Hauska hat an der Deutschen Sporthochschule Köln studiert und sich an vielen Jobs ausprobiert. Von der Briefträgerin bis zur Köchin war alles dabei. Sie ist gern in Bewegung und ein echter Teamplayer. Aktuell arbeitet sie als Kulturvermittlerin und Kuratorin für die SK Stiftung Kultur - die Kulturstiftung der Sparkasse KölnBonn.
    Nina Waibel ist Mutter zweier Kinder und möchte mit ihnen am liebsten die Welt jeden Tag aufs Neue erobern. Schon im Studium war ihr Kunst sehr wichtig und hat sie ihr ganzes Leben begleitet. Sie arbeitet aktuell in der Kunstvermittlung.
    (Quelle: http://www.bloggdeinbuch.de/buch/1224/?ref=fp-showcase-carousel-pos10 21.2.2017)
  • Seitenanzahl: 208 Seiten
  • Einband: Taschenbuch
  • Verlag: Athena
  • ISBN:  978-3-89896-651-1

Donnerstag, 23. Februar 2017

Rezension: Skagboys // Irvine Welsh


DAS HEROIN WAR EINFACH DA



Meine Meinung

Skagboys ist die Vorgeschichte zu Welshs erfolgreichen Debüt "Trainspotting". Also wie alles begann, wie Mark Renton und seine Freunde ans Heroin kommen und zu Abhängigen werden. Mit seinen mehr als 800 Seiten (doppelt so viele wie Trainspotting) ist das Buch eine richtige Herausforderung. Nichts, dass man schnell mal nebenher lesen kann. So komplex, dass es authentischer nicht sein kann.

Welsh stellt uns Figuren vor (die nach Trainspotting ja schon bekannt sind), die am Rande der Gesellschaft leben, von der Arbeitslosigkeit in die Langeweile getrieben und von der Langeweile zum Heroin. Skag, wie es die Junkies nennen. Die Geschichte beschreibt schonungslos wie es im Schottland der 80er Jahre für Jugendliche ausgesehen hat. Diese Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit zieht sich durchs ganze Buch, auch wenn es anfangs anders erscheint, weiß  man doch, wie es enden wird.

Leider konnte ich mich nicht mehr an die genauen Begebenheiten in Trainspotting erinnern, was mich jetzt natürlich dazu verleitet, das Buch nochmal zu lesen. Dann macht vieles sicher noch mehr Sinn. Es ist jetzt dann doch schon einige Jahre her.
Welsh ist einfach eine Meisterleistung gelungen mit dieser Geschichte. Sie steht seinem Debüt um nichts nach und ist sogar um einiges ausführlicher und detaillierter. Es gibt ziemlich viele Charaktere, die diese Geschichte tragen und die, auch wenn sie es manchmal nicht wissen, miteinander verbunden sind und eine große Einheit entstehen lassen. Manchmal ist es schwer aufgrund der Fülle an Informationen bei jedem gleich gut mitzukommen. Der Autor ist ein Meister der Dialoge. Sie gehen ihm leicht von der Hand und fügen sich so geschmeidig ins Geschehen ein, dass sie so wirklich auch passiert sein hätten können.

Es werden die dunkelsten und tiefgründigsten Abgründe der Protagonisten beleuchtet und die Hintergründe für die Sucht und ihre Lebenslagen genauer beschrieben. Er holt sehr weit aus und gibt jeder der Personen Raum und Zeit sich zu entwickeln und ihren Platz in dem ganzen Rad im Gefüge deutlich zu machen. Welsh beschreibt anschaulich, detailliert und unheimlich nachvollziehbar wie das Lebendieser Menschen funktioniert und

Fazit

Lest dieses beeindruckende Werk über die Junkieszene in Schottland und wie alles begann. Die 80er-Jahre waren keine gute Zeit für die Jugendlichen damals und so schonungslos und detailliert wie Welsh das Leben beschreibt, ist mit keiner anderen Geschichte vergleichbar. Im Hauptteil Trainspotting kommt die Geschichte zu ihrem Höhepunkt der Drogensucht von Mark Renton und Co. und ist auf jeden Fall auch die Lesestunden wert.




Klappentext
Mark Renton sollte glücklich sein. Er ist jung, smart, hat eine hübsche Freundin und Spaß am Studium. Doch im Großbritannien der 1980er-Jahre ist kein Platz für ihn und seine Freunde. Man hat ihnen Arbeit, Bildung und Wohlstand versprochen, aber nun ist niemand da, um diese Versprechen einzulösen. Als Marks Familie auf tragische Weise zerbricht, gerät sein Leben außer Kontrolle.
Infos
  • Autor: Irvine Welsh, geboren 1958 in Leith bei Edinburgh, schreibt Romane und Kurzgeschichten, und gilt als einer der wichtigsten Autoren Großbritanniens. Sein Debütroman Trainspotting machte ihn international bekannt und wurde mit Ewan McGregor in der Hauptrolle verfilmt. Welsh lebt in Chicago. (Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Irvine_Welsh/p57573.rhd 13.12.13)
  • Seitenanzahl: 830 Seien
  • Einband: Taschenbuch
  • Verlag: Heyne Hardcore
  • ISBN: 978-3-453-67686-2
  • Rezi von Trainspotting 

Sonntag, 11. Dezember 2016

Rezension: Ein anderes Wort für Glück // Deborah O'Brien


FASZINIERENDE AUSSICHTEN!



Meine Meinung

Die Geschichte in O'Briens Buch "Ein anderes Wort für Glück" läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Maggie und Kevin nehmen an einem Quizwettbewerb teil, der sich über 12 Wochen zieht, diese 12 Wochen sind auch die Kapitel und der Quizabend ist ein fester Bestandteil davon. Außerdem verlaufen die Handlungsstränge von Maggie und Kevin lustigerweise ähnlich, obwohl sie selten miteinander zu tun haben und irgendwie untypisch verlaufen.

Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was die Geschichte zu ihrem Vorteil abgerundet hat und viele Sichtweisen zugelassen hat. Besonders charmant waren natürlich die beiden schon etwas älteren Hauptfiguren (Kevin, 47, und Maggie glaube ich 53). Das war mal was erfrischend anderes zu lesen.

Durch die Beschreibungen von Kevin bekommt man bald ein Bild von ihm und "diagnostiziert" etwas bei ihm, dass man glaubt zu verstehen. Bei seinem Neffen Patrick wird dies dann wirklich diagnostiziert und man macht Rückschlüsse und Verbindungen. Das, was mit diesen beiden besonderen Menschen los ist, wird nie richtig genannt oder genauer erläutert. Es wird "das Syndrom" genannt und ich finde das irgendwie gut. Es ist ja dann doch nur ein Wort und eine Schublade, in die man versucht Menschen einzuordnen. Hier handelt es sich eigentlich um eine Liebesgeschichte für Zwischendurch, die dann doch ernste Untertöne anschlägt. Mir hat die Idee super gut gefallen und Umsetzung fand ich auch sehr gelungen. Ich liebe ja Kreuzworträtsel und Quizfragen, da bin ich voll auf meine Rechnung gekommen.

Fazit

Eine Liebesgeschichte mit Wohlfühlfaktor und doch ernsten Untertönen. Top Idee und top Umsetzung. Sympathische, vielschichtige Charaktere und ein flüssiger und angenehmer Schreibstil haben mir einige schöne Lesestunden beschert. Die Autorin hat das, was wir Autismus und Asperger-Syndrom nennen, in eine unterhaltende und lustige Geschichte verpackt ala "Das Rosie-Projekt" (ist aber doch sehr anders).





Infos

Klappentext
Kevin Dwyer ist ein Kauz, das würden alle unterschreiben, die dem stets korrekt gekleideten Finanzangestellten in seinem 47-jährigen Leben begegnet  sind. Dass ihn seine Mitmenschen meiden, kommt Kevin nicht ungelegen - Beziehungen veriwrren ihn, und seine ganze Leidenschaft gilt: Quizwettbewerben. Hier läuft er dank seiner gigantischen Allgemeinbildung zur Höchstform auf. Schnell zieht seine erfolgreiche Einmann-Show die Aufmerksamkeit der anderen Rateteams auf sich, doch Kevin ignoriert alle Beitrittsangebote - bis er Maggie begegnet. Denn die freundliche Lehrerin sieht etwas in Kevin, was keiner sonst sieht: einen besonderen Menschen mit einem großen Herzen.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Rezension: Libellen im Kopf // Gavin Extence


VERRÜCKT SIND WIR ALLE EIN BISSCHEN





Meine Meinung

Extence greift in seinem neuen Roman ein sehr wichtiges Thema auf und verarbeitet auch seine eigenen Erfahrungen mit dieser Geschichte. Psychische Erkrankungen sind schwer zu verstehen und für manche überhaupt nicht nachvollziehbar. In Libellen im Kopf leidet die Hauptprotagonistin unter einer bipolaren Störung. Anfangs ist noch nicht ganz klar wohin die Geschichte führen wird und warum Abbys Verhalten irgendwann nicht mehr gesund sein soll. 

Der Anfang war für mich etwas schwierig. Es waren tolle Passagen dabei, jedoch war alles so detailliert erzählt und man ist so nah an der Figur Abby dran, dass es schwer war viel am Stück zu lesen. Es hat sich ein bisschen gezogen, jedoch wird das ab der Mitte ca. viel, viel besser und das Durchhalten zahlt sich aus. 

Abby war mir anfangs nicht so sympathisch und die Handlung hatte für mich keinen roten Faden. Im Nachhinein macht das alles aber irgendwie Sinn, da der Autor eben versucht hat, die Krankheit bestmöglich darzustellen. Er hat es geschafft, viele Vorgänge, die im Kopf abgehen und Gefühle, die so ausschlaggebend sind, in Worte zu fassen und überhaupt Sätze zu formulieren, die einem ganz nahe gehen und die so gut ausdrücken, wie man sich fühlen kann. 

Wie schon erwähnt, ist der Schreibstil sehr detailreich und die Geschichte sehr dicht erzählt. Mir war das manchmal zu viel und zu intensiv. Es werden viele Emotionen vermittelt oder das Fehlen von Emotionen und das hatte auch Auswirkungen auf mich selbst. Das Ende fand ich sehr schön und auch emotional. Extence hat die Stimmung von Abby ganz gut eingefangen und konnte mich zum Schluss sehr berühren.

Fazit

Ein authentischer Roman, der die Krankheit der bipolaren Störung aufgreift und auf eindrückliche Weise beschreibt, wie es sich anfühlen kann, wenn man darunter leidet. Auch die Themen Familie, Beziehungen, Depressionen werden aufgegriffen und verarbeitet. Ein sehr lesenswertes Buch, das durch alle Höhen und Tiefen geht, die man sich vorstellen kann. 




Inhalt
Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

Infos
  • Autor: Gavin Extence, geboren 1982, lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und einer Katze in Sheffield. Mit seinem Debütroman »Das unerhörte Leben des Alex Woods« schrieb er sich in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen. Der Roman wurde in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eroberte auch in Deutschland die Bestsellerliste und gehört zu den meistempfohlenen Büchern 2014. »Libellen im Kopf« ist der zweite Roman von Gavin Extence. (Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Libellen-im-Kopf/Gavin-Extence/Limes/e428425.rhd#vita 10.12.2016)
  • Einband: Hardcover
  • Seitenanzahl: 352 Seiten
  • Verlag: Limes (Random House)
  • ISBN: 978-3-8090-2634-1

Dienstag, 22. November 2016

Rezension: Lucy Schröders gesammelte Wahrheiten // Susann Rehlein



ABER WELCHE WAHRHEITEN?



Meine Meinung

Lucy verkriecht sich nach dem Tod ihres Vaters in ihrer Wohnung und verlässt monatelang nicht das Haus. Als ihre zwei neuen Mitbewohner eine Maßnahme dagegen unternehmen, beklagt sie sich auch noch, warum sie ihr helfen wollen.

Lucy ist eine sehr eigenwillige Figur, die alles direkt ehrlich anderen ins Gesicht sagt und sehr ruppige Umgangsformen hat. Klar, sie hatte eine schwierige Kindheit und nicht so viel von Mitmenschlichkeit mitbekommen, aber auch das letzte bisschen Feingefühl ging da irgendwo verloren. Mir war sie ein bisschen zu nervig und ich konnte sie nicht so richtig in mein Herz schließen.

Ich kann nicht sagen, dass die Geschichte nichts in mir ausgelöst hätte, aber es waren nicht viele positive Dinge dabei. Ich musste mich eher zwingen weiter zu lesen und hatte nicht so eine große Freude daran.
Die Szenen, in denen Lucy mit ihrer Internetbekanntschaft schreibt und später auch persönlich kennenlernt, waren mir am liebsten. Ansonsten hat es mich ziemlich kalt gelassen. Ich konnte das Ganze nicht greifen. Es war mir zu wirr und zu distanziert erzählt. Eine Reihe schnell abgehandelter Szenen und Ereignisse, bei denen ich nicht wirklich dabei war. Außerdem kommen einige magische Elemente vor, die ich nie ganz einordnen konnte...

Der Schreibstil war nicht ganz unschuldig an dem Ganzen. Ich fand keinen Zugang zur Geschichte, weil mir auch der Schreibstil nicht so zugesagt hat: Viele ungewöhnliche Ausdrücke und eine sehr distanzierte Erzählhaltung. Mit Rehleins anderem Roman "Die erstaunliche Wirkung von Glück" hatte ich bei Weitem nicht solche Probleme. Diese Geschichte war sogar überaus toll!


Fazit

Eine zu eigenwillige Protagonistin, mit der ich nur wenig verbinden konnte und zu der ich keinen Bezug bekommen habe. Eine Geschichte, die man nicht zu ernst und bei der man Gegebenheiten einfach hinnehmen sollte. Ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil hat mir die Sache nicht leichter gemacht und somit war es kein so großer Genuss dieses Buch zu lesen. Eine Chance sollte man Lucy aber allemal geben!



Infos

Klappentext
Lucy Schröder möchte bittte in Ruhe gelassen werden. Die eigenbrötlerische und durchaus unfreundliche Schneekugeldesignerin hat wirkungsvolle Abwehrmechanismen gegen ihre Mitmenschen entwickelt. Abwehrzauber, könnte man auch sagen. Als sie jedoch Beraterin im maroden Kaufhaus Schönstedt wird, versagen diese völlig - Lucy verliebt sich. Da hilft auch das Orakel des fahlen Fisches nicht mehr, das sie in wichtigen Lebensfragen zu konsultieren pflegt. Diesmal rät es: "Zieh dich warm an, Mädchen, es wird heiß." Dabei will sie wirklich nur ihre Ruhe. Aber das sagten wir ja schon.