SPURENSUCHE IN ITALIEN
Mein erstes Buch von Ursula Poznanski, von dem ich mir schon einiges erwartet hatte. Mit ihren Jugendthrillern ist sie ja im deutschsprachigen Raum sehr berühmt und die aktuellen Themen haben immer viel Spannung versprochen. In Aquila fehlt dieses aktuelle, diskussionswürdige Thema jedoch. Es geht um die Studentin Nika, die ein ereignisreiches Wochenende hinter sich hat, das aber völlig aus ihrem Gedächtnis verschwunden ist und sie jetzt vehement versuch, diese Gedächtnislücken zu füllen. Das wars im Grunde. Das Studentenleben und die Stadt Siena bekommen noch etwas größeren Raum in der Geschichte.
Für mich war es eher eine mühsame Spurensuche in Siena. Nika hat für mich oft unlogisch gehandelt und die Auflösung setzt erst sehr spät ein. Mit Nika wurde ich nicht wirklich warm, sie will vieles auf eigene Faust herausfinden und die potentiellen Helfer sind auch nicht so vielversprechend.
