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Freitag, 20. Oktober 2017

Rezension: Die Seiten der Welt (1/3) // Kai Meyer


UNENDLICHE BÜCHERLIEBE 
 

Meine Meinung
Ich bin richtig unentschlossen, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits hat Kai Meyer eine wunderbare Welt erschaffen, die jedes Bücherherz höher schlagen lässt. Er hat so viele Facetten des Buches aufgegriffen und einer magischen Verwandlung unterzogen, dass ich nur staunen konnte. Andererseits gefällt mir die Umsetzung nicht so gut. Vom Aufbau der Geschichte her ist es mir ein zu typisches Jugendbuch, auch wenn die Story manchmal mit Überraschungen interessant gehalten wird, konnte ich nicht wirklich in die Geschichte versinken. Sie wurde mir zu oberflächlich dargestellt.

Furia, die mutige, entschlossene, Hauptfigur, die mal schnell nebenbei den Tod ihres Vaters überwindet und deren Welt aus den Fugen gerät, sie das aber vorbildlich meistert, ist nicht das Gesicht der Rebellion. Sie versucht am Schluss nur zufällig die gesamte Welt zu retten. Essen, trinken, schlafen muss sie aber auch nicht und ihr Körper scheint sowieso ganz anderen Gesetzen zu gehorchen, als der Natur. (Ich sage nur ihr Knie ist echt ein Wunder.)

Mittwoch, 2. November 2016

Rezension: Letztendlich sind wir dem Universum egal // David Levithan



JEDER TAG EIN ABENTEUER!
 

Meine Meinung
A wacht jeden Tag in einem anderen Körper auf. Stelle man sich das mal vor. Mal ist A ein Mädchen, dann wieder ein Junge. Irgendwann erwischt es A (A ist zu dem Zeitpunkt ein Junge). Er trifft ein Mädchen und ist so fasziniert von diesem, dass er mehr als nur einen Tag mit ihm verbringen will.

Es ist eigentlich eine Liebesgeschichte, die sich fantastischen Elementen bedient. Mit dem Körperwechsel von A spielt der Autor mit Gender- und Geschlechterrollen, was mir sehr gefallen hat. Er provoziert fast die Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen, wie wichtig einem das Äußere bei anderen Menschen ist, ob der Charakter nicht über allem stehen sollte und wir uns doch immer wieder von nichtssagenden Merkmalen täuschen lassen.

Mittwoch, 19. November 2014

Rezension: Und auch so bitterkalt // Lara Schützsack


 "ICH GLAUBE, IRGENDWO AUF DIESER WELT DENKT IMMER JEMAND AN DIE AUGEN VON LUCINDA."
 
Meine Meinung
Und auch so bitterkalt ist zwar im Vergleich zu anderen Büchern ein ziemlich dünnes Buch, erzählt aber auf 174 Seiten beeindruckend die Geschichte von Lucinda und ihrer zerfallenden Welt. Das Buch ist das Debüt der Autorin und daher besonders interessant. Lange wird man mit dem Geheimnis um Lucinda hin gehalten, bekommt aber mit der Zeit eine gewissen Ahnung und Vorstellung, was mit ihr los ist.

Erzählt wird alles aus der Sicht der kleinen Schwester, was ich in gewisser Weise etwas schade fand, da sie nur die Hälfte mitbekommen hat, was mit ihrer Schwester wirklich los ist. Es dreht sich alles um ihre große Schwester (wobei mir aufgefallen ist, dass ich nie wusste, wie alt die beiden jetzt wirklich sind) und sie sieht diese eben noch mit ihren kindlichen Augen in ihrer kindlichen Welt.

Freitag, 15. August 2014

Rezension: Silber - Das erste Buch der Träume (1/3) // Kerstin Gier


DREAM A LITTLE DREAM



Meine Meinung
Es war so klar, dass ich nicht so lange warten kann, bis alle Teile der Trilogie veröffentlicht wurden. Dabei hatte ich es mir fest vorgenommen, damit ich alle drei Bände hintereinander lesen kann. Wenigstens hab ich es bis zum zweiten Band geschafft und muss jetzt nur mehr auf den letzten warten. Nachdem ich ein großer Fan der Edelstein-Trilogie bin, musste ich natürlich auch die zweite große Fantasy-Jugendbuch-Trilogie von Frau Gier lesen. Und sie hat mich nicht enttäuscht!

Freitag, 21. Februar 2014

Rezension: Hundert Namen // Cecelia Ahern

   

MANCHMAL MUSS MAN GANZ GEWÖHNLICHE MENSCHEN FINDEN, UM ZU VERSTEHEN, WIE AUSSERGEWÖHNLICH DAS LEBEN IST




Meine Meinung
Hundert Namen ist mein 9. Cecelia Ahern Roman. Sie steht nach John Marsden (14), Joanne K. Rowling (10) und Darren Shan (10) an 4. Stelle der Autoren mit den meisten Büchern in meinem Regal ;) Und sie hat es wiedermal geschafft! Nach einigen Romanen, wie "Ich schreib dir morgen wieder", "Zeit deines Lebens" oder "Zwischen Himmel und Liebe", die einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen haben, ist Hundert Namen endlich wieder ein Roman, der mich voll in seinen Bann gezogen hat (ohne bitteren Nachgeschmack!).

Schon am Anfang fand ich es sehr inspirierend was Ahern durch ihren Charakter Constance zu erzählen hatten, was diese für Lebensweisheiten vermittelte und generell zu sagen hatte. Ich fand es auch sehr interessant, einen Skandal, wie er in diesem Buch passiert, auch mal aus der Perspektive der betroffenen Journalisten zu sehen. Es ist sehr spannend, wie sich die Charaktere mit der Zeit entwickeln und neue Geschichten geschrieben werden.

Montag, 3. Juni 2013

Rezension: Die Frau des Zeitreisenden // Audrey Niffenegger


"Die mechanische Zeit ist unser Bankverwalter, Steuereintreiber und Polizeikommissar; die innere Zeit ist unsere Frau."

J.B. Priestley, Mensch und Zeit




Meine Meinung
Ich hab mich mit großer Vorfreude auf dieses Buch gestürzt und wurde nicht enttäuscht! Der Anfang erforderte aber meine volle Konzentration, da es ein wenig dauerte, bis ich mich in das neue Erzählschema eingelesen hatte. Es war nämlich alles sehr verwirrend, da man so viele Informationen auf einmal bekommen hat und man mit den Zeit- und Ortssprüngen noch nicht vertraut war, aber wenn man die ersten paar Kapitel durchhält, ist das später keine große Schwierigkeit mehr und man kann sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren.

Manchmal hab ich mich während des Lesens gefragt, ob die Autorin nicht selbst zeitweise verwirrt war, während sie das Buch schrieb, aber die durchgehende Logik und der Aufbau des Buches sprechen eigentlich nicht dafür. Man folgt dem sogenannten „roten Faden“ das ganze Buch über.

Freitag, 1. März 2013

Rezension: Schiffbruch mit Tiger // Yann Martel




DIESES BUCH IST ENTSTANDEN, WEIL ICH HUNGRIG WAR!



Meine Meinung

Der Hunger wird gestillt
Wow, was für ein Geschichtenerzähler, was für eine Geschichte. Yann Martel weiß auf was es ankommt einen guten Roman zu schreiben, jedenfalls bei diesem Roman. Zu allererst lernt man den 16-jährigen Pi kennen, sein Leben, was ihn ausmacht, seine Einstellungen und auch der Zoo mit seinen Tieren wird ausführlich beschrieben. Es ist ein Genuss darüber zu lesen. Auch wenn es für manche vielleicht langweilig klingen mag über Faultiere zu lernen oder etwas über Religion zu lesen, tut es der Geschichte keinen Abbruch und es lohnt sich wirklich bishin zur eigentlichen Geschichte weiter zu lesen. Denn die eigentliche Geschichte sprüht vor Fantasie und Einfallsreichtum und es ist äußerst spannend zu erfahren, wie sich der Konflikt zwischen Tiger und Mensch auf engstem Raum entwickelt.