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Donnerstag, 23. Februar 2017

Rezension: Skagboys // Irvine Welsh


DAS HEROIN WAR EINFACH DA
 
Meine Meinung
Skagboys ist die Vorgeschichte zu Welshs erfolgreichen Debüt "Trainspotting". Also wie alles begann, wie Mark Renton und seine Freunde ans Heroin kommen und zu Abhängigen werden. Mit seinen mehr als 800 Seiten (doppelt so viele wie Trainspotting) ist das Buch eine richtige Herausforderung. Nichts, dass man schnell mal nebenher lesen kann. So komplex, dass es authentischer nicht sein kann.

Welsh stellt uns Figuren vor (die nach Trainspotting ja schon bekannt sind), die am Rande der Gesellschaft leben, von der Arbeitslosigkeit in die Langeweile getrieben und von der Langeweile zum Heroin. Skag, wie es die Junkies nennen. Die Geschichte beschreibt schonungslos wie es im Schottland der 80er Jahre für Jugendliche ausgesehen hat. Diese Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit zieht sich durchs ganze Buch, auch wenn es anfangs anders erscheint, weiß  man doch, wie es enden wird.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Rezension: Trainspotting // Irvine Welsh


ENTSCHEIDE DICH FÜRS LEBEN!

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Trainspotting-Roman/Irvine-Welsh/e438701.rhd
Eigene Meinung
Trainspotting, ein Roman, der es faustdick hinterm Buchdeckel hat. Ich rate jedem, der vorhat das Buch zu lesen, es tunlichst zu vermeiden währendessen irgendetwas zu essen. Man braucht streckenweiße einen ziemlich stabilen Magen und starke Nerven. Welsh beschreibt das Leben der Junkies mit einer brutalen Ehrlichkeit und  Detailfülle, die mir des öfteren das Weiterlesen nicht leicht gemacht haben. Sex, mangelnde Hygiene, Gewalt in ihrer oft graußlichsten Form, um nur einige Themen zu nennen die ausführlich behandelt werden. Eindeutig ein Roman für Erwachsene.

Welsh hat seinen Protagonisten eine derbe Sprache gegeben, die sich auch im Dialekt widerspiegelt. Es war manchmal etwas schwierig das Gesprochene zu entziffern, aber wenn man mit Dialekten vertraut ist, so wie ich, kommt man schnell in diese Form des Schreibstils rein. Meinem Empfinden nach wurde das Buch zum Schluss hin immer besser. Ich hatte am Anfang ein bisschen damit zu kämpfen, in die Geschichte reinzukommen.