Samstag, 20. Januar 2018

Rezension: Sumerland 1 - Prinzessin Serisada (1/2) // Johannes Ulbricht


REALITÄT UND FANTASIE VERSCHWIMMEN



Meine Meinung

Ich war echt neugierig. Ein Buch, zu dem es eine APP gibt, bei der man noch mehr über die Geschichte erfahren kann und die mit dem Augmented Reality Phänomen arbeitet. Das Konzept finde ich wirklich spannend. Und ich war anfangs auch wirklich noch motiviert, beides, Buch und APP, auszuprobieren. Augmented Reality ist vor allem durch das Smartphone-Spiel Pokemon bekannt geworden, bei dem massenhaft Menschen mit ihrem Handy vor der Nase durch die gegend herumgelaufen sind, um Pokemon zu sammeln.
Jedoch muss ich schonmal vorab gestehen, dass ich überhaupt nicht in die Geschichte reingefunden habe und ich nicht viel damit anfangen konnte, sodass die APP
für mich dann mit der Zeit überhaupt nicht mehr interessant war.

Mir hat der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt. Viel zu viel wurde erklärt und es war echt wenig Handlung.  Die Charaktere waren mir so unsympathisch. Alle miteinander. Mir wurde echt nicht klar, was sie jetzt der Kern der Geschichte ist. Der Autor wollte auf Teufel-komm-raus gesellschaftskritische Themen reinbringen. Alles drehte sich darum, was in der Gesellschaft falsch läuft und wie wir besser leben sollten. Die Ansätze der Geschichte waren durchaus da, die Umsetzung ist meiner Meinung nach überhaupt nicht gelungen. Viel zu unzusammenhängend, um mich begeistern zu können. 

Ich kanns gar nicht richtig beschreiben. Ich hab mich mehr oder weniger durchgequält. Die Geschichte hat einige Längen. Realität und Fantasie verschwimmen immer wieder. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Zum einen sind da Prinzessin Serisada und Prinz Zazamael. Beides hunderte Jahre alte Kinder, die ihre Herrschaftgebiete verteidigen wollen. Zum anderen ist da eine Frau, die aus der Ich-Perspektive erzählt und durch die man die beiden anderen Figuren sieht. Dann sind da noch ein Krieger und die Nichte von der Frau, die aber eine komische Beziehung zueinander haben. Die Sichtweisen wechseln innerhalb der Kapitel, man kriegt aber ziemlich schnell mit, um wen es sich handelt.

Fazit
Das war überhaupt nicht mein Fall. Ich bin nie in die Geschichte reingekommen, mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden und auch den Schreibstil fand ich sehr mühsam. Ich habe ewig für das Buch gebraucht, da es einige Längen hat und für mich überhaupt nicht spannend war. Die Gesellschaftskritik war für mich zu offensichtlich gewollt, dass mir das überhaupt keinen Spaß gemacht hat.  


Infos

  • Autor: Dr. Johannes Ulbricht, geb. 1970 in München, ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und Justiziar des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft. Vor der Sumerland-Duologie ist von ihm der Games-Roman „Der Spielemacher“ (CSW-Verlag, 2010) erschienen. Er lebt in Hamburg und verpasst kein Sisters-of-Mercy-Konzert. (Quelle: https://www.amazon.de/Johannes-Ulbricht/e/B00458HMS6/ref=dp_byline_cont_book_1  20.1.2018)
  • Seitenanzahl: 349 Seiten
  • Einband: flexibler Einband
  • Verlag: panini books
  • ISBN:  978-3-83323-355-5

1 Kommentar:

  1. Huhu :)

    Na das hört sich aber alles andere als gut an. Die Idee mit der App finde ich eigentlich auch richtig toll, aber wenn dir die Geschichte nicht zugesagt hat, kann ich natürlich verstehen, dass du sie am Ende gar nicht mehr ausprobieren wolltest :D Bei mir landet das Buch definitiv auf nicht auf der Wunschliste - habe schon ein paar weniger begeisterte Rezensionen dazu gelesen.

    Liebe Grüße
    Lisa von Prettytigers Bücherregal (Blog & Facebook)

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