Donnerstag, 7. Januar 2016

Rezension: Wir können alles sein, Baby von Julia Engelmann


Alles, was wir wollen!


Goldmann (Klick!)

Klappentext

Mit »One Day« gelang Julia Engelmann ein sensationeller Poetry-Slam-Erfolg, der als Internetphänomen Millionen begeisterte und auch als Buch zum Bestseller wurde. Ihr ganz eigener Sound und ihre ganz eigene Sprache sind es, die die Herzen so berühren. Auch in ihrem neuen Buch stellt sie eine stimmungsvolle Playlist poetischer Texte über Träume und Liebe zusammen, über Wünsche und Freisein, aber auch über Loslassen und Traurigkeit. Julia Engelmann schreibt einfühlsam und bewegend davon, dass wir das Leben nicht verschlafen sollen, sondern was verändern, die Welt auf den Kopf stellen, ja, einfach mal Handstand machen – alles, was es braucht, ist ein bisschen Mut. Denn »wir können alles sein, Baby«!






 Infos
  • Autorin: Julia Engelmann wurde 1992 geboren, wuchs in Bremen auf und studiert heute Psychologie. Seit einigen Jahren nimmt sie regelmäßig an Poetry Slams teil. Ein Video ihres Vortrags »One Day« beim Bielefelder Hörsaal-Slam wurde zum Überraschungshit im Netz und bisher millionenfach geklickt, geliked und geteilt. Neben dem Slammen gilt ihre Leidenschaft der Musik und der Schauspielerei. So spielte sie von 2010 bis 2012 in der Fernsehserie »Alles was zählt« mit. Zudem begleitete sie Anfang 2014 Tim Bendzko auf seiner Deutschland-Tournee. (Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Julia_Engelmann/p558227.rhd 29.11.2015)
  • Einband: Taschenbuch
  • Seitenanzahl: 91 Seiten
  • Verlag: Goldmann
  • ISBN: 978-3-442-48408-9

Meine Meinung


Nachdem mich Julia Engelmann mit ihren ersten veröffentlichten Texten/Gedichten schon beeindrucken konnte, musste ich auch ihr zweites Buch lesen. Sie bleibt ihrem Stil eindeutig treu und kann viele schöne Momente in Wörter fassen. Die ganze Zusammenstellung ihrer Poetry Slam Texte hat mir sogar besser gefallen, als in ihrem ersten Buch, da sie thematisch doch etwas mehr variieren. Ihre "Sei-du-selbst-und-verändere-die-Welt"-Texte findet man aber auch hier, also Fans davon werden nicht enttäuscht.

Julia Engelmann schreibt wieder viel aus ihrem persönlichen Leben und das macht die Texte sehr authentisch und ehrlich. Eine jüngere Generation kann sich bestimmt perfekt damit identifizieren. Die Texte sind zum immer wieder lesen. Beim ersten Mal kann man noch gar nicht alles erfassen, sondern kann sich erst beim zweiten Mal völlig darauf einlassen. Alle ihre Texte haben einen melancholischen und nachdenklichen Charakter, bei denen sich manchmal ein fröhlicher Gedanke einschleicht.

Fazit

Thematisch könnte die Autorin zukünftig noch mehr aus ihrem Leben rausholen. Irgendwann wird auch der "Zeitgeist" einer ganzen Generation, den sie mit ihren Texten vermittelt, verbraucht sein. Wobei in diesem Band ist es schon um einiges besser. Sprachlich sind Julia Engelmanns Texte aber top und sie lesen sich sehr angenehm.

Kommentare:

  1. Hallo :)
    Ich habe den ersten Teil als Hörbuch gehört und fand ihn sehr gut. Nun bin ich neugierig auf den zweiten Band mit Poetry-Slam-Texten :) Danke für diese tolle Rezension :)
    Liebe Grüße Melli

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    1. Ja, den ersten hab ich gelesen und sogar gehört. Also es ist echt sehr authentisch, wenn die Autorin selbst ihre eigenen Texte liest, was sich bei Poetry Slam ja sehr anbietet :)

      Danke für deinen Kommentar :)

      Liebe Grüße
      Anja

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