Dienstag, 27. September 2016

Rezension: Wunderbare Möglichkeiten von Manfred Mai




GIBT ES EINEN PLAN FÜR UNSER LEBEN?





Klappentext

Maximilian ist ein aufgeweckter, intelligenter, belesener Junge. Das Leben stellt ihm viele Fragen, und er denkt über Gott und die Welt nach. Doch die Antworten der Erwachsenen helfen ihm nicht weiter, weil sie ihn nicht ernst nehmen, sondern als zu jung für solche Dinge abkanzeln. Das bringt Maximilian gehörig auf die Palme. Sein bester Freund Yasin holt ihn immer runter, wenn Maximilian mal wieder zu explodieren droht. Leonie, seine ältere Schwester, ist ganz auf der Seite ihres Bruders und versteht ihn. Und dann ist da noch Anna. Sie ist nicht nur eine Gleichgesinnte und liebt Bücher so wie Maximilian, sondern wann immer er an sie denkt oder sie trifft, hat er Schmetterlinge im Bauch. Die Geschichte einer ersten zarten Liebe — mit offenem Ausgang ...







Infos
  • Autor:  Manfred Mai wurde 1949 im schwäbischen Winterlingen geboren und wuchs auf einem Bauernhof auf. Damals gab es vieles, was er wichtiger fand als Bücher zu lesen: Er spielte lieber Fußball, baute mit seinen Freunden Hütten und erforschte Höhlen. Zum Leser wurde er erst während seiner Bundeswehrzeit. Danach machte er sich auf den zweiten Bildungsweg und wurde Realschullehrer. Acht Jahre lange hat er unterrichtet, bevor er sich ganz für das Schreiben entschied. (Quelle: http://www.fabulus-verlag.de/autoren/manfred-mai 25.9.2016)
  • Einband: fester Einband
  • Seitenanzahl: 127 Seiten
  • Verlag: Fabulus Verlag
  • ISBN: 978-3-944788-40-1

 

Meine Meinung 


Manfred Mai scheint Kinder so zu verstehen, wie sie wirklich sind, so wie sie das Leben erleben und dies verarbeitet er in seinen Geschichten. Wunderbare Möglichkeiten beschäftigt sich mit vielen philosophischen Fragen, die so heruntergebrochen wurden, dass sie für Kinder mehr als verständlich sind und nicht nur diese zum Nachdenken und Überlegen anregen. Auch für Erwachsene bietet dieses Buch wunderbare Einblicke in kindliche Gedanken und Sichtweisen, die sie sich m Hinterkopf behalten sollten.

Die Geschichte rund um diese tiefgründigen Fragen und das alltägliche Leben von Maximilian ist leider nicht so ausgeprägt oder besonders erwähnenswert. Maximilian selbst ist das Spannendste und Lesenswerteste in diesem Buch und sein Umgang mit seinen Gedanken ist beeindruckend für einen 11-jährigen. Die zarte Liebesgeschichte dient hier nur als Rahmen für alles. Besonders toll fand ich die Anspielungen auf viele Bücher und literarische Größen, die ein Bücherherz höher schlagen lassen.

Die kurzen Kapitel und die einfache Sprache sind für junge Leser und Leserinnen sehr gut geeignet und konnten auch mich begeistern. Das Buch zeigt auf, welche Schätze und wunderbare Möglichkeiten in Kindern stecken und wie Erwachsene dies mit ihren Überzeugungen kaputt machen (können). Maximilian ist ein herausragendes Beispiel, wie es sein könnte, wenn wir unsere Kinder (vorurteils)frei und neugierig erziehen/heranwachsen lassen. 

Fazit

Ein Buch, dass mit seiner kindlichen Herangehensweise an philosophische Fragen auf ganzer Linie überzeugen kann und mit einem neugierigen 11-jährigen Bücherherzen höherschlagen lässt. Eine Geschichte für Jung und Alt und irgendwie vor allem für Erwachsene total lesenswert, auch wenn sie für ein jüngeres Publikum geschrieben wurde. Der Inhalt regt zum Nachdenken und Hinterfragen an und gibt einen tiefgründigen Einblick in die Gedankenwelt junger Menschen.

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