Samstag, 20. August 2016

Rezension: Das Licht in meinem Herzen von Simone Gollmann



ÜBERMASS AN KITSCH





Inhalt laut Verlag

Als sich Sienna in Jasper verliebte, fing ihre Welt endlich wieder an, sich zu drehen. Sienna konnte das erste Mal nach dem Tod ihrer besten Freundin wieder glücklich sein. Doch als sie begann wieder zu lächeln wusste sie noch nicht, wie nah sie den Tränen der Verzweiflung schon war. 











 Infos
  • Autorin: Simone Gollmann ist mit ihren 17 Jahren noch jung, hat ihre Leidenschaft zum Schreiben und zur Literatur jedoch schon früh entdeckt. Die aus der Steiermark kommende Schülerin hat 2016 ihren Debütroman "Das Licht in meinem Herzen" veröffentlicht.
  • Einband:Taschenbuch
  • Seitenanzahl: 318 Seiten
  • Verlag: united p.c.
  • ISBN: 978-3-7103-2737-7

 Meine Meinung


Das Licht in meinem Herzen ist die Liebesgeschichte der 17-jährigen Sienna, die ihren Freund unter weniger guten Umständen kennenlernt. Jedoch lässt sie sich nicht davon abhalten, ihn zu lieben. Die Geschichte weißt am Anfang und am Ende Krimielemente auf, die sich jedoch auch an diesen Stellen in Grenzen halten und mich nicht immer überzeugen konnten. Dazwischen reiht sich eine kitschige Liebesszene an die andere.Wenn du eine perfekte Liebesgeschichte lesen willst, die fast schon ein bisschen zu perfekt ist, dann ist dieses Buch genau richtig. 

Mir war es ein wenig zu perfekt, zu klischeelastig und zu kitschig. Die Geschichte hab ich als ein bisschen oberflächlich empfunden und der Fokus lag wirklich ausschließlich auf der Liebe zwischen Sienna und Jasper und der Mord an Siennas bester Freundin war irgendwie nur nebensächlich. Für mich war nicht wirklich etwas Neues dabei. Das war mir zu wenig, auch wenn einzelne Szenen richtig gelungen sind. Zwischendurch gibt es kurze Einschübe aus einer anderen Perspektive, die man zuerst nicht zuordnen kann, die in dem Moment auch nicht so relevant erscheinen und erst später Sinn ergeben.

Der Schreibstil ist sehr jungendlich und sehr einfach. Man merkt, dass es das erste Buch der Autorin ist, denn zwischendurch war es holprig zu lesen und der Stil noch nicht so ausgereift. Es kommen ziemlich viele Wortwiederholungen vor und manches hätte man besser ausdrücken können. Das Potential ist jedoch da und das lässt sich sicher noch steigern.

 Fazit

Das Debüt der jungen Autorin muss sich nicht verstecken, kann jedoch nicht mit anderen Geschichten mithalten. Eine perfekte Liebesgeschichte und sehr viel Kitsch waren mir zu wenig und zu wenig Neues. Die Krimielemente halten sich in Grenzen, das Ende fand ich jedoch sehr gelungen.  Dazu kommt ein einfacher Schreibstil, der noch nicht ganz ausgereift ist, wo man jedoch das Potential der Autorin durchaus herauslesen kann.

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