Sonntag, 6. Dezember 2015

Rezension: Basaltblitz - Geburt eines Helden von Markus Tillmanns



Über Nacht zum Superhelden




Klappentext

Was würdest du tun, wenn du über Nacht zum Superhelden wirst?

Der schüchterne Nick verwandelt sich, nachdem er versehentlich einen Kometen gegessen hat. Nick ist begeistert! Doch schon bald muss er feststellen: Wo ein Superheld ist, da sind die Superschurken nicht weit. Und dann ist da noch dieser merkwürdige Durst nach Blut, der nach jeder Heldentat größer wird...






Infos
  • Autor: Markus Tillmanns
  • Seitenanzahl: 102
  • Verlag: Self Publishing
  • Einband: Taschenbuch
  • ISBN: 978-1519209634
  • Weitere Bücher: Basaltblitz - Monsterjagd, Basaltblitz - Blutmond

Meine Meinung


Der Auftakt der Basaltblitz-Reihe "Geburt eines Helden" ist ein sehr jugendlich behafteter Kurzroman. Mit ein wenig mehr als 100 Seiten, liest sich die Geschichte wie ein Comic. Und auch wenn ich sonst nicht so viele Comics lese, beginnt diese Geschichte glaube ich sehr typisch für eine Superheldengeschichte. Nick ist der Außenseiter in seiner Klasse, wird von den anderen gemobbt und hat keine Freunde. Am liebsten wäre er ein Superheld, als er zufällig eine Kometen isst und zack! ist er einer.

Die Geschichte kommt ohne viele Beschreibungen aus, was Umgebung und Charaktere betrifft. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir mehr gewünscht, da hätte das Buch auch ruhig länger werden können. Man wird mitten in die Handlung geworfen und es geht alles ziemlich schnell. Manchmal waren die Beschreibungen ein bisschen wirr und nicht ganz nachvollziehbar, aber für die entsprechende Altersgruppe (so ab 12-13 Jahre) passt der Schreibstil und der Aufbau sicher sehr gut.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und man erkennt den Humor des Autors. Ein paar Mal hatte ich das Gefühl, dass der verwendete sprachliche Ausdruck nicht ganz getroffen war und dass manche Sätze noch besser "geschliffen" hätten können. Da wurde ich manchmal aus dem Lesefluss gebracht. Natürlich werden viele Bezüge zu den "klassischen" Superhelden hergestellt, was für eingefleischte Fans sicher auch noch ein Bonus sein kann. Für mich war der Ausflug ins Superhelden-Genre eine willkommene Abwechslung. Das Ende ist ein bisschen fragwürdig, vor allem was die Sache mit dem Blut angeht, aber das wird wahrscheinlich noch in den Fortsetzungen geklärt. Das Gefühl, das zurückbleibt, ist ein bisschen so, dass ich gerne noch mehr gehabt hätte und der Gedanke, dass man aus diesem Buch und den Fortsetzungen bestimmt auch ein einziges machen hätte können, hat sich mir aufgedrängt. (Für junge Leser und Leserinnen kann die Kürze aber ja auch ausschlaggebend sein, dass sie es überhaupt lesen).

Fazit

Eine süße Superhelden-Geschichte, die durch nette Charaktere und einen flüssigen Schreibstil für die Zielgruppe ein interessantes Lesevergnügen bereithält. Das kurze Büchlein lässt sich als Comic in romanform lesen und hat alles, was eine Superhelden-Geschichte braucht, auch wenn sie einige Schwächen aufweist und noch einiges an Potenzial hat. Eine Empfehlung für alle Comic- und Superhelden-LiebhaberInnen und für Jugendliche ab 12 Jahren.

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