Montag, 31. August 2015

Rezension: Das Glück wächst nicht auf Bäumen von Wendy Wunder


KANN MAN GLÜCK LERNEN?



Goldmann Verlag (Klick!)

Klappentext

Zoe findet schon und zeigt ihrer besten Freundin, was das Leben schöner macht...
Hannah ist schüchtern, angepasst und fällt ungern auf. Zoe ist impulsiv, temperatmentvoll und liebt es, unsinnige Dinge zu tun. Hannah und Zoe sind beste Freundinnen. Nich
ts und niemand könnte sie trennen. Als Zoe den Drang verspürt, aus ihrer kleinen Heimatstadt in New Jersey zu verschwinden, zögert Hannah keine Sekunden, sie zu begleiten. Gemeinsam machen sie sich mit ihrem altersschwachem Auto auf und lassen alles hinter sich: ihre Eltern, ihre enttäuschten Lieben, das College. Und während sie Tornados jagen, Kermit befreien und neue Freunde finden, begreift Hannah immer mehr, was Zoe ihr zeigen will: dass das Leben wunderschön ist, dass man Grenzen einreißen darf, dass es Spaßmacht, mutig zu sein. Und Hannah weiß auch, dass ihnen vielleicht nicht mehr viel Zeit bleibt - denn Zoe ist krank und jeder Tag mit ihr ein kostbares Geschenk.






 

 

 

 

Infos

  • Autorin: Wendy Wunder unterrichtet Yoga in Boston, wenn sie nicht gerade schreibt oder Zeit mit ihrem Mann und ihrer Tochter Cadence verbringt. Und ja, Wendy Wunder ist tatsächlich ihr richtiger Name. (Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Wendy_Wunder/p447160.rhd 29.8.15)
  • Seitenanzahl: 315 Seiten
  • Widmung: Für meine Mutter, durch die ich gelernt habe, ein wahrer Freund zu sein
  • Einzelband
  • Einband: Klappenbroschur
  • Verlag: Goldmann
  • ISBN: 978-3-442-31400-3
  • Originaltitel: The Museum of Intangible Things
  • Originalverlag: Razorbill, Penguin
  • Aus dem Amerikanischen übersetzt von: Stefanie Retterbush


 Meine Meinung


Zoe und Hannah sind beste Freundinnen, die beide mit Problemen zu kämpfen haben. Sie stehen aber immer zueinander. Sie sind die perfekte Kombination. Es war schön zu sehen, wie die zwei harmonieren, auch wenn Zoe zeitweise etwas nerven konnte. Das gehört aber zu ihrem Charakter. In dem Buch wird die Krankheit der bipolaren Störung behandelt, mit der ich jedoch nicht so vertraut bin. Im Buch wird sie jedoch sehr "positiv" dargestellt und durch den Roadtrip, den die beiden Mädchen unternehmen, als ein Abenteuer rübergebracht. 

Die Geschichte braucht ein wenig, bis sie in die Gänge kommt. Das Leben von Zoe und Hannah wird anfangs vorgestellt, damit die Gründe für ihren Roadtrip nachvollziehbar werden. Beide haben es nicht einfach im Leben und versuchen, das Beste daraus zu machen. Ich hab inhaltlich ein ähnliches Buch zur gleichen Zeit gelesen und musste das andere wegtun, weil es bei weitem nicht so gut war, wie dieses. Ich hab gerne von dem Trip gelesen und war immer gespannt, wo es die beiden als nächstes hinverschlägt.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und nach der Eingewöhnungsphase wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand geben. Wendy Wunder hat mit ihren Ideen einen Hunger nach Abenteuer in mir geweckt. Mir gefällt die Botschaft sehr, die sie mit ihrer Geschichte zu vermitteln versucht. Glück erlangt man nicht, indem man daheim sitzt und nichts gegen die derzeitige unglückliche Situation unternimmt. Unbewusst lernt man viel von den beiden Mädchen fürs eigene Leben.

Fazit

Das Glück wächst nicht auf Bäumen ist eine Geschichte, bei der man sich von dem Mut der Charaktere einige Scheiben abschneiden kann. Ein schönes Buch über Freundschaft und Loyalität und was wirklich zählt im Leben. Ein toller Schreibstil rundet das Ganze wunderbar ab und lässt mich die Geschichte als Highlight in Erinnerung behalten.

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