Freitag, 20. Juni 2014

Rezension: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit von Veronica Roth (Band 2/3)

WO GEHÖRST DU HIN, WENN DEINE WELT ZERBRICHT? 
WENN DU NIEMANDEM MEHR VERTRAUEN KANNST? 
TRIS MUSS EINE ENTSCHEIDUNG TREFFEN ...


Goldmann Verlag (Klick!)

Klappentext

Die Aufnahme in eine der fünf Fraktionen sollte ein feierliches Ereignis für Tris werden, doch sie endet in einer Katastrophe. Der Aufstand hat begonnen, und es herrscht Krieg zwischen den Fraktionen. Als die Unbestimmten angegriffen werden, ist es Tris' Aufgabe, sie zu retten. Tris muss eine Entscheidung treffen - eine Entscheidung, die jedoch ihre Liebe zu Four auf eine harte Probe stellt: Im Kampf um die Freiheit muss Tris Four verlassen und sich mit dem Feind verbünden ...





Bewertung

2/5 Herzen 





 

Infos

  • Autorin: Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren schrieb sie während ihres Studiums den Roman, der später "Die Bestimmung" wurde und den Auftakt zu ihrer internationalen Bestseller-Trilogie macht. (Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Bestimmung/Veronica-Roth/e415739.rhd?mid=10&serviceAvailable=true#tabbox 20.5.2014)
  • Seitenanzahl: 506 Seiten
  • Widmung: Für Nelson, der jedes Risiko wert war
  • Einband: Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann
  • Übersetzerin:  Petra Koob-Pawis
  • Originaltitel: Insurgent
  • Originalverlag: Harper Collins, US
  • Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit ist der zweite Teil der Trilogie.
  • Weitere Bücher: 01 Die Bestimmung, 03 Die Bestimmung - Letzte Entscheidung, Die Bestimmung - Fours Geschichte (noch nicht erschienen)
  • ISBN: 978-3-442-48062-3

Meine Meinung


Hier jetzt endlich die Rezi zu Teil 2 der hochgelobten Trilogie... Ähm. Ja. In der Rezi zu Teil 1 war ich ja vom 2. Teil nicht sehr angetan und schon damals konnte ich nicht anders, als den 2. schon bei der 1. Rezi zu kritisieren. Aber hier ist jetzt genug Raum um meine hoffentlich nachvollziehbaren Kritikpunkte etwas ausführlicher darzulegen. (Es ist leider schon eine Weile her, seit ich es gelesen habe, hatte aber immer so viel zu tun, dass ich erst jetzt die Muse gefunden habe die Rezi endlich fertig zu schreiben und zu veröffentlichen)

Da es ja jetzt schon eine Weile her ist, kann ich jetzt sagen, dass die Handlung nicht so richtig hängengeblieben ist, und ich glaub, das sagt schon viel aus über die Beschaffenheit des Inhaltes und dessen Aufbau. Es war nur ein ständiges hin und her und dorthin und dahin Gerenne von Tris und Four und nichts hat ihnen gepasst und das Gerenne zuerst zu denen, dann zu denen, dann zu denen, dann wieder zu denen war auch schon der Inhalt des gesamten Buches. Andauernd waren die beiden am Meckern, nichts hat ihnen gepasst. Sie selbst als Ferox, die nicht übergelaufen sind, sind natürlich die Besten! Mir war das Ganze etwas zu sinnlos und ich hab auch oft nicht verstanden, was sie jetzt bei der einen oder anderen Gruppe gesucht haben. Die Geschichte selbst ist für mich dadurch stehen geblieben, es ist irgendwie nichts weitergegangen.

Was irgendwie noch viel nerviger war, war die Liebesbeziehung zwischen Tris und Four, die in etwa so ging: Hah, du sagst mir nicht alles, jetzt sag ich dir auch nicht alles. Du bist so gemein, weil du mir nicht alles sagst, jetzt darf ich auch gemein zu dir sein. Hallo? So unnötig und so konstruiert und unglaubwürdig! Ich konnte jedesmal nur den Kopf schütteln, über so viel Dummheit! Ich finde es ja ok, dass an seiner Beziehung gearbeitet wird und dass dadurch auch Probleme auftauchen können, aber so ein kindisches Verhalten ist doch wirklich nicht nötig.

Mein nächster Kritikpunkt betrifft Tris selbst. Sie ist verletzt, das ganze Buch über, handelt aber immer so, als wäre sie voll funktionsfähig... Ein, zwei Logikfehler sind mir zusätzlich noch aufgefallen, die mir nur ein ungläubiges Kopfschütteln entlockt haben (Die Dachszene mit Christina und Tris zum Beispiel). Liebe Logik, du hättest dich ruhig öfters Blicken lassen können. 
Das positive an dem Ganzen war, dass es trotz allen Übels noch sehr flüssig und leicht zu lesen war. Schreiben kann sie ja, die Frau Roth, nur beim Inhalt ist die Luft draußen. Mehr lässt sich zum Buch jetzt auch nicht sagen, weil viel mehr war da auch nicht.

Fazit

Eine Buchreihe kann von mir aus mittelmäßig anfangen, aber dafür von Buch zu Buch immer besser werden (siehe Herzblut Reihe). Was für mich aber gar nicht geht, ist, wenn die Qualität vom ersten zum zweiten Buch so absinkt. Der zweite Band ist für mich einfach nur eine schlechte Überbrückung zum letzten Band und man hätte ihn getrost weglassen können.



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