Montag, 20. Januar 2014

Rezension: Winter von John Marsden


Carlsen Verlag (Klick!)

 

Klappentext


Mit 16 kehrt das Waisenmädchen Winter in ihr Elternhaus zurück. Endlich will sie ein neues, selbstbestimmtes Leben beginnen. Doch ein dunkles Geheimnis liegt über der Farm. Angeblich waren ihre Eltern gemeinsam bei einer Segelregatta ums Leben gekommen, doch zwei verschiedene Todesdaten auf ihren Grabsteinen sprechen eine andere Sprache. Was ist damals wirklich passiert?


 


Bewertung

3/5 Herzen



Infos

  • Autor: John Marsden wurde 1950 in Australien geboren. Zunächst versuchte er seine Schriftstellerei nach einem abgebrochenem Jurastudium durch Nebenjobs zu finanzieren. Später arbeitete er für mehrere Jahre als Englischlehrer. Seit 1991 ist er freier und erfolgreicher Kinderbuchautor. (...) Neben der Schriftstellerei unterrichtet John Marsden weiterhin und leitet Kurse in kreativem Schreiben im australischen Busch. (Quelle: http://www.carlsen.de/urheber/john-marsden/20136#Info 17.1.2014)
  • Seitenanzahl: 157 Seiten
  • Einband: Taschenbuch
  • Widmung: Für Callie Stephen. Mit dem Wunsch für nicht nur ein glückliches Ende, sondern viele
  • Einzelband
  • Verlag: Carlsen Verlag
  • ISBN: 978-3-551-36305-3

Meine Meinung


Wiedermal ein Buch meines Lieblingsautors. Mittlerweile schon mein 13., wenn ich mich nicht verzählt habe (ich hab nicht alle davon rezensiert ;)). Und mein erstes ins Deutsch übersetzte Buch von ihm, die anderen hab ich alle in Englisch gelesen. Dieses ist nicht sein bestes, aber auch nicht sein schlechtestes Buch. Mit nur 157 Seiten zählt es eher zu den Büchlein, aber auch wenn seine Geschichten meistens nicht viele Seiten zählen, können sie einen umhauen! Und das hat auch "Winter" wieder einmal in gewisser Weise geschafft, auch wenn ich nur drei Herzen hergeben kann.

Marsden hat ein wunderbares Talent Spannung aufzubauen. Meistens, nein, eigentlich immer, hat das Schicksal seine Charaktere sehr mitgenommen und das ist immer eine augezeichnete Grundlage für starke Geschichten über starke junge Frauen. So auch bei Winter.
Winter, ein 16 jähriges Mädchen, hat eine starke Persönlichkeit, die sie auch ihren Mitmenschen gegenüber zeigt und dass nicht immer auf die freundlichste Art und Weise. Auch wenn das Ruppige ihren Charakter ausmacht, ging er mir teilweise ein bisschen auf die Nerven.
In "Winter" wird alles sehr kurz und knapp gehalten, wenn man anfängt sich warm zu fühlen und sich eigentlich gefühlsmäßig erst eingelesen hat, ist das Buch schon zu Ende. Das ist ein bisschen schade. Irgendwie hatte ich das Gefühl, da fehlt noch was bzw. es hat zwischendrin irgendwie irgendwas gefehlt.
Nichtsdestotrotz hat Marsden sprachlich wieder einiges wett gemacht. Schreiben kann er einfach und das mit einem leichten, flüssigen Schreibstil.
Ein weiteres wunderbares Talent von Marsden ist geniale Enden zu schreiben. Deswegen liebe ich ihn so. Die Auflösung ist ihm hier wiedermal gelungen, jedoch war ich doch ein bisschen unschlüssig was ich davon halten soll, da es ziemlich plötzlich kam und mir Winter noch nicht so vertraut war, dass ich alles nachvollziehen hätte können..

Fazit

Ein schnellgelesenes, kurzweiliges Buch, das die eine oder andere Überraschung bereithält, aber man auf Grund der Kürze keine richtige Leser-Charakter Beziehung aufbauen kann. Das Gefühl, dass etwas fehlt, bleibt am Ende zurück.

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