Donnerstag, 4. Juli 2013

Rezension: (k)eine zweite Chance von Nora Fisser (Band 2/3)


Band 2 der Mallias-Reihe!! Nur weiterlesen wenn ihr Spoiler aus Band 1 verkraften könnt!


Klappentext

Nach Mascurs Flucht aus dem Mallia-Gebiet trifft er bei seiner Suche nach Hilfe auf Misstrauen, Hass und Verachtung. Die Einzigen, die zu ihm halten, sind die junge, unerfahrene Polizistin Stacy und der CMU-Agent Tony, der selbst eine schwere Last mit sich herumschleppt. Die Mallias jagen Mascur, doch auch sein eigener Charakter macht ihm Probleme und er bemerkt: Sein altes Leben lässt ihn einfach nicht los. Lia fällt nach ihrer Befreiung in ein tiefes, bodenloses Loch. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und gezwungen, jeden über ihre Erlebnisse anzulügen, zieht sie sich emotional von allen zurück. Ihre besten Freunde, Lucas und Anja, sind ratlos. Ein Wiedersehen lässt die alten Zeiten neu aufleben, doch damit sind auch Gefahren verbunden, die drohen ihre Beziehung von innen zu zerbrechen …

 

 

 

 

Bewertung

2/5 Herzen

HIER ist die Rezi zum ersten Teil!


Infos

  • Autorin: Die heute 18-jährige Schülerin Nora Fisser hat schon mit 15 begonnen die Geschichte über die Mallias aufzuschreiben, die davor schon fertig in ihrem Kopf herumschwirrte. 2014 macht sie ihr Abitur und will danach bald ihren dritten Teil der Reihe fertigschreiben und veröffentlichen.
  • Seitenanzahl: 485 Seiten
  • (k)eine zweite Chance ist der zweite Band der Trilogie
  • Fortsetzungen: (01) (k)ein Weg zurück, (03) noch nicht erschienen
  • Einband: Taschenbuch
  • Verlag: Betanien-Verlag
  • ISBN: 978-3-935558-26-6

Eigene Meinung


Von diesem Buch wurde ich leider ein bisschen enttäuscht, meine Erwartungen waren einfach zu hoch. Die Spannung bleibt einfach aus und die Charaktere gingen mir zeitweise ziemlich auf die Nerven.
Sowohl Mascur als auch Lia. Ich kam mit den beiden einfach nicht mehr klar. In punkto Entwicklung hatten die zwei nämlich sehr wenig beizutragen. Zu viele Widersprüche, zu viele Wiederholungen, alles hat sich im Kreis gedreht und es war keine Besserung in Sicht. Ich habe keinen spannenden Roman über ein flüchtiges Entführungsopfer, sowie einen flüchtigen Entführer sondern einen 500-Seitigen Liebesroman gelesen, wo die Liebe viel zu kurz kam und die Gefühle für mich überhaupt nicht logisch oder nachvollziehbar waren. Der Klappentext verspricht was anderes.

Die Handlung hat sich echt gezogen und manchmal hätte einiges einfach weggelassen oder wenigstens gekürzt besser gewirkt. Außerdem wurde mir die Geschichte aus der Sicht von zu vielen Personen erzählt. Das war zeitweise etwas verwirrend und viel zu sprunghaft.

Lia war mir in ihrer Beziehung zu Mascur viel zu unterwürfig, viel zu gehörig, viel zu schwach. Ich konnte mich mit ihr einfach nicht identifizieren.
Mascur konnte ich sowieso nicht verstehen, wie er einfach so seine Identität aufgeben kann. Konnte er im Endeffekt auch nicht, aber sein Verhalten konnte ich nie nachvollziehen. Er war mir irgendwie nicht mehr sympathisch.

Als ich endlich den Wendepunkt in der Geschichte meinte gelesen zu haben, der ziemlich spannend war und ich total überrascht war, dass mir der Abschnitt so gefallen hat, ging danach wieder alles so weiter wie zuvor. Es hat sich nichts geändert. Das war frustrierend.

Sehr interessant fand ich die Rückblenden in CMU-Agent Tony's Kindheit. Dort passiert nämlich einiges, das mit der Gegenwart verknüpft ist und es macht Spaß diese Verknüpfungen zu entschlüsseln und zu enträtseln. Diese Rückblenden haben die eigentliche Geschichte aufgelockert und abwechslungsreicher gemacht.

Der Schreibstil ist, wie schon in Band 1, beeindruckend gut für so eine junge Autorin. Einige Dialoge hatten einen sehr reifen Inhalt und schöne Hintergedanken und die Beschreibungen der Orte war meiner Meinung nach auch sehr gelungen. Vielleicht kauf ich Fisser nicht ganz ab, dass die Handlung in Amerika spielt, aber da keine genaueren Orientierungspunkte angegeben werden, kann man sich auch gut vorstellen, dass die Handlung irgendwo anders (den Beschreibungen eher in Europa) spielt.

Das Ende bleibt ziemlich offen, es gibt in dem Sinne eigentlich gar kein Ende. Man wird mit vielen, vielen Cliffhangern auf den nächsten Band neugierig gemacht und vertröstet. Es bleibt einem danach nur übrig zu spekulieren und zu hoffen.

Fazit

Ein Buch, das mich nicht wirklich überzeugen konnte. Sowohl die schwachen Charaktere und ihre schwache Entwicklung wie auch die sich im Kreis drehende Handlung haben mir nicht gefallen. Die Welt der Mallias, die Welt von Lia und Mascur, wurde für mich nicht real, ich kann nicht behaupten, dass es das so irgendwo auf der Welt geben könnte.



Vielen Dank an den Betanien Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplares. HIER gehts zur Leserunde auf Lovelybooks mit der Autorin zu Band 1 und 2 der Mallias Reihe.

Kommentare:

  1. Ich will unbedingt endlich den dritten Teil lesen :(

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  2. Weiß man wann sie den 3. Teil veröffentlicht? Wenn nicht könnt ihr mir ihre e-mail geben damit ich sie fragen kann?

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