Dienstag, 25. Juni 2013

Rezension: Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green




Hanser Verlag (klick!)

Klappentext


*hust* Nein das ist nicht der Klappentext.
Der Klappentext besteht aus Kritiken von Zeitungen und Pressemeinungen etc., die ich hier nicht anführen will...

 

 

 

Vorabbewertung

5/5 Herzen










Infos

  • Autor: John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Er ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Videoblogger.
  • Seitenanzahl: 284 Seiten
  • Widmung: Für Esther Earl
  • Einzelband
  • Verlag: Hanser Verlag
  • Einband: Hardcover
  • ISBN: 978-3-446-24009-4

Inhalt 

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Eigene Meinung



"Ich besinge die Zeit, die verhüllt und entschleiert,
die Zeit, die uns mit den Toten vereint, die Zeit,
die wie das Wasser zerstört, was sie nährt."
Peter Van Houten, Ein herrschaftliches Leiden

"Krebsbücher sind doof" sagt Hazel, die selbst Krebs hat.
Von diesem hier kann man das aber nicht behaupten. Okay okay, ich hab noch nicht so viele Bücher gelesen, die sich dem Thema Krebs gewidmet haben, aber von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" wurde ich schwer beeindruckt. Mit viel Witz und Charme erzählt Green die Geschichte von Hazel und wie sie mit ihrer Krankheit lebt.

Hazel ist wirklich sympathisch. Ich mochte, wie sie mit der Welt umging. Sie ist noch sehr jung, ich glaub 16, und geht schon aufs College. Sie wirkt auch noch ein bisschen kindlich auf mich, aber im Großen und Ganzen war ihr Charakter sehr stimmig.
Auch die Nebencharaktere hab ich bald ins Herz geschlossen und hab mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten.

Während dem Lesen hab ich oft laut aufgelacht, da einige witzige Passagen vorkamen und dann auch wieder geweint, wie ein kleines Kind, wenn der traurige Teil der Krankheit zum Vorschein kam. Sehr schön fand ich, dass einem Buch (Ein herrschaftliches Leiden) so viel Bedeutung zugesprochen wurde, dieses Buch zog sich durch die ganze Geschichte und war ein wichtiger Bestandteil von allem!

Das Ende hat mich ziemlich beschäftig, auch noch lange nachdem die letzte Seite gelesen war. Und irgendwie kam erst später die richtige Erkenntnis was das Ende zu bedeutet hat, was da passiert ist und wie man an der Nase herumgeführt wurde.

Das Buch ist auf jedenfall für Jugendliche geschrieben, aber auch für ältere sicher ein schönes Lesevergnügen, mit vielen schönen Momenten und Begebenheiten, die man durch dieses Buch mitfühlt.

Fazit

Ein wirklich schönes Buch, das tief berührt und einen schonungslosen und gleichzeitig einfühlsamen Einblick in das Leben einer Krebspatientin gibt. Ich hab geweint und gelacht und war glücklich und verzweifelt und konnte mich noch lange danach nicht von der Geschichte losreißen.

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