Mittwoch, 27. März 2013

Rezension: Tomorrow, when the war began von John Marsden (Band 1/7)

This is where the end begins.

 

Scholastic (Klick!)

Klappentext

 When Ellie and her friends go camping, they have no idea they're leaving their old lives behind forever. Despite a less-than-tragic food shortage and a secret crush or two, everything goes as planned. But a week later they return home to find their houses empty and their pets starving. Something has gone wrong - horribly wrong. Before long, they realize the country has been invaded, and their entire town has been captured - including their families and all their friens. Ellie and the other survivors face an impossible decision: They can flee for the mountains or surrender. Or they can fight.

 

 

Vorabbewertung

5/5 Herzen


 

 

 

Infos

  • Autor: John Marsden wurde 1950 in Melbourne, Australien, geboren. Nach einem abgebrochenen Kunst- und Jurastudium war er unter anderem Leichenbeschauer, Mitarbeiter bei einem Zirkus und bewachte das älteste Haus Australiens. Mit 28 Jahren fand er seinen Traumberuf und wurde Lehrer.
  • Sprache: Englisch
  • Seitenanzahl: 276 Seiten
  • Fortsetzungen: Tomorrow when the war began ist der erste Band.
    (02) The dead of night, (03) A killing frost, (04) Darkness be my friend, (05) Burning for revenge, (06) The night is for hunting, (07) The other side of dawn.
    The Ellie Chronicles:
    (01) While I live, (02) Incurable, (03) Circle of flight.
  • Deutscher Titel: Morgen war Krieg
  • Verlag: Scholastic Inc.
  • ISBN: 978-0439829106


Inhalt

Als Ellie und ihre Freunde Campen gehen, ahnen sie nicht, dass sie ihr ganzes Leben hinter sich lassen werden. Und zwar für immer. Als sie nämlich von ihrem abgeschiedenen Campingplatz nach Hause zurückkehren, finden sie ihre Häuser leer, ihre Tiere verhungernd und alles in unheimlicher Stille vor.
Schnell finden sie heraus, dass ihr Land, Australien, von einer feindlichen Armee besetzt wird und alle Bewohner der Stadt zusammen gepfercht auf dem Marktplatz festgehalten werden.
Jetzt heißt es eine schwere Entscheidung für Ellie und ihre Freunde zu treffen. Entweder sie fliehen zurück in die Berge und überleben, oder sie kämpfen.





Kennt ihr das, dass man nicht die richtigen Worte findet, da ein Buch einfach zu gut ist? Eine normale Rezension reicht einfach nicht aus, um zu beschreiben was für einen unglaublichen Eindruck das Buch auf euch hinterlassen hat?
Dann * Trommelwirbel * darf ich euch jetzt sagen, dass Tomorrow when the war began eines dieser Bücher für mich ist!
Diese 276 Seiten sind der größte Schatz meines gesamten Bücherbestandes!

Meinung

Ok, dann versuch ich es trotzdem einmal mit einer Rezension, sie wird dem Buch aber nicht gerecht werden... Stellte euch einfach das aller beste Buch vor, dass es für euch gibt! Dieses hier ist meins!

Ich hab selten ein Buch gelesen wo die Idee so hervorragend und gleichzeitig die Umsetzung so brillant geworden ist, dass man nichts auszusetzten hat. Oft liest man ein Buch und einem gefällt die Idee dahinter, jedoch wird man von der Umsetzung enttäuscht, da der Autor/die Autorin so viel mehr daraus machen hätte können.

John Marsden schreibt sehr originell und authentisch und jede Seite sprüht so vor Spannung, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann, wenn man angefangen hat zu lesen. Es hat mich bis zur letzten Seite gefesselt und war innerhalb eines Tages ausgelesen. „Geschrieben“ wird das Buch von Ellie wie ein Bericht über die Zeit, die sie und ihre Freunde seit dem Campen verbringen. Deshalb erfährt man auch am meisten von Ellie, da sie die einzige ist, die ihre Gefühle niederschreiben kann. In späteren Büchern erfährt man, dass sie ihre Berichte veröffentlicht und als Bücher verkauft werden! ;)
Gewöhnungsbedürftig ist das australische Englisch. Man findet aber immer eine Übersetzung von einigen Wörtern ins „normale“ Englisch auf den ersten Seiten. Ich hab jedoch selten nachgeschaut, was das eine oder andere Wort bedeuten könnte, da es oft aus dem Zusammenhang zu verstehen ist und je mehr man liest, desto flüssiger fliegen die Seiten unter den Augen dahin!
Es wird alles sehr bildhaft beschrieben und Marsden weiß eindeutig, wie er die Gefühle seiner Protagonisten dem Leser/der Leserin glaubhaft rüber bringt und sie/ihn auch wirklich fühlen lässt.
Ich hab mit den Protagonisten mitgefiebert, mitgelacht, mitgeweint und hab mit ihnen dieses Abenteuer mitgelebt und war am Ende genauso betroffen wie sie.


Die Charaktere sind sehr real mit vielen Ecken und Kanten und ich war von allen überzeugt, dass es sie wirklich gibt. Niemand entsprach irgendwelchen Cliches oder Vorurteilen und es war sehr interessant sie alle mit der Zeit kennen zu lernen. Sie wurden alle meine Freunde! Sie handeln alle nachvollziehbar und dem Umständen entsprechend real! Marsden hat sich da wirklich Gedanken über seine Charaktere gemacht, die man alle sofort ins Herz schließt und tieftraurig ist, wenn einer stirbt. Was im Krieg ja bekanntlich vorkommen kann.

Mir hat auch gefallen, dass für die feindliche Armee nie eine bestimmte Nation genannt wird. Das heißt, man verspürt nie einen Hass gegen ein bestimmtes Land oder seine Menschen, dass sie Australien einnehmen und ihre Einwohner unterdrücken. Man stellt sich einfach irgendein Land vor, dass es auf der bekannten Erde nicht gibt. So wars jedenfalls bei mir. Das Aussehen der Soldaten wird nie genauer beschrieben und die Sprache ist eine die Ellie nicht kennt und nicht versteht.

Fazit

Ich würd sagen, dass Tomorrow when the war began von John Marsden ein Buch (eine Reihe) ist, die von jedem gelesen werden soll. Leider wurden nur die ersten drei Bände ins Deutsche übersetzt (der Deutsche Titel von diesem hier ist Morgen war Krieg) und die kann man glaub ich nicht mal mehr normal kaufen, da sie schon vergriffen sind.
Wie gesagt ich liebe dieses Buch!

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